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Eat your vegetables!

Also, nach Ewigkeiten mal wieder ein richtiger Wochen-Ablaufplan. Leider nicht wirklich geschehenstreu… oder so… egal!
Montag
Nach meinem wunderschönen langen Wochenende (an das ich mich echt gewöhnen könnte und auch werde, hehe) hatte ich wieder Textiles. Ich muss wirklich sagen, es fällt mir immer schwerer mich an den Abschiedsgedanken zu gewöhnen, da wir hier gerade immer mehr und mehr zusammen wachsen und mir die ganzen Menschen, die ich hier kennen gelernt habe einfach enorm viel bedeuten!
Ach ja, da ich am Montag einen Termin mit Nigel ausmachen wollte, war ich sehr früh wach. Ich saß vor der Bibliothek und habe auf das Ende der Morning Gathering gewartet als auch schon „Bob“ als Erster aus dem Raum kam. Oh, wie ich ihn vermisst habe. Da ich sowieso in Richtung Pottery gehen musste, habe ich ihn zum Garten-Workshop begleitet, damit er sich nicht verläuft. Das war so toll! Ach echt, ich liebe ihn einfach!
Wie dem auch sei, was ich eigentlich hier noch loswerden möchte ist: „Bob“ ist doch nicht in dem neuen Haus. Also kann ich auch nicht sein Co-Worker werden. Also braucht ihr euch keine Sorgen mehr machen, dass ich doch ein paar Monate länger bleibe. Ein bisschen erleichtert bin ich schon, obwohl ich es extrem schade für „Bob“ finde. Andererseits ist das am Anfang für ihn auch wirklich schlimm von zu Hause weg zu sein. Deswegen wollte ich eigentlich bleiben. Warum ein neues Haus mit neuen Residents, neuen Staffs und neuen Co-Workern besetzen?! Ich hätte auf jeden Fall Erfahrung gehabt. Vor allem mit „Bob“. Und für die Residents wäre es ja auch viel schöner am Anfang jemand Bekanntes um sich zu haben.
Dienstag
Uiiii… Pottery. Wir machen jetzt Bienenstöcke. Aus ganz großen Tonschnüren. Das ist so witzig. Aber es war schon anstrengend die Tonschnüre zu rollen. Da muss man die Finger bei spreizen und ich habe sie zu sehr gespreizt und zu viele Schnüre gemacht, so dass meine Finger danach etwas überstrapaziert waren. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Woodwork bestand dann erst mal darin, dass ich mich eine Stunde lang mit meiner Organisation unterhalten habe, eine Tea-Break bekommen habe (eigentlich bekommt man keine Kekse, wenn man nicht arbeitet… tja, immer diese Extra-Vegie-Würste!) und dann doch noch ein Weilchen mit „Bob“ gearbeitet habe. Ich habe in seinem Tagebuch gelesen, dass seine Eltern nach dem Buch gefragt haben. Ich habe ihnen gesagt, dass sie eine Kopie bekommen, sobald sie da ist. Das wird wohl diese Woche sein. Zumindest hoffe ich das wirklich sehr! Ich habe es satt die ganze Zeit darauf zu warten. Ich bin soooooo gespannt. Ich kann es kaum erwarten!
Ach ja… noch eine kleine Geschichte. Ich weiß, es ist total kindisch, aber so etwas muss einfach auch mal sein. „Bob“ bekommt immer die Kokosbälle für die Tea-Break, da sie kein Gluten enthalten. Und einer der Residents war so freundlich ihm den Korb anzubieten. Das Ding war, was er dazu gesagt hat: „Come on, get your balls out!“.
Hihihi… das war so cool. Ich habe mir das Lachen verkniffen… vor allem vor Greg. Ich habe ihn dann nur angesehen und er meinte: „Das habe ich jetzt nicht gehört!“ und ist lachend zum Rauchen verschwunden. Dann musste ich auch lachen. Das ist so süß… die Residents können ja nichts dafür, dass sie so unschuldig sind, hihihi. War das super!
Ach ja, ich habe von Lynsey angeboten bekommen, dass sie mich zum Flughafen fährt und dass ich bei ihr wohnen kann, wenn ich mal zu Besuch nach Schottland komme. Und dann hat sie unterstrichen, dass sie das noch nie einem Co-Worker angeboten hat. Lynsey ist so toll! Ich fühle mich wirklich ein bisschen schuldig, dass es jetzt bald zu Ende ist. Vor allem, weil sie mir immer wieder sagen: „Geh nicht! Bleib doch noch! Wir lassen dich nicht gehen!“. Ach ich freue mich so, dass sie mich alle so unterstützen! Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber: ICH LIEBE MEINE CAMPHILL-MENSCHEN!!!
Mittwoch
Cliff ist krank. Deswegen hätte ich in Craft alleine sein sollen, da Anna auch im Urlaub ist. Aber da Chantal auch nur einen Resident hat, haben wir unsere Workshops zusammen geworfen und waren eben in Craft. Dort haben wir eigentlich mehr oder weniger nur gegammelt. Niemand wollte wirklich arbeiten und wir haben es genossen mal etwas Zeit für uns zu haben.
Auch der Nachmittag war nicht anders. Obwohl wir dieses Mal noch den Pottery-Workshop bei uns hatten. Textiles hatte keine Residents, Craft hatte nur einen und Pottery war hier mit insgesamt 3 Residents.
Also eigentlich gibt es auch nicht mehr zu erzählen. Wir haben einigen Spaß gehabt. Am Abend waren Nelly, Luise und ich in Textiles. Nelly hat eine meiner, schon EWIGKEITEN, kaputten Hose geflickt und ich habe etwas herumgewerkelt…
Donnerstag
Ooooooooooooooooooooooooooooooooooook… also, wo soll ich anfangen? Heute war wieder ein Spender-Event. Eigentlich genau das gleiche wie letzte Woche. Nur dieses Mal war Anna nicht da, sondern Ahn. Annas Resident hat uns auch wieder geholfen und eben Cliff. Am Anfang hatten wir etwas Gesellschaft von Russell, der unten im Zelt helfen sollte. Da wir aber alle zu früh waren, saßen wir noch eine Weile in Craft und haben dort ein bisschen gequatscht.
Neuerdings reitet Cliff auf meinem „Lieblingswort“ SMINCE herum. „Bob“ hat mir von Smints erzählt, einer Art Mints erzählt und ich wusste nicht, was das ist und habe das Wort gegoogelt. Tja, das Ding ist, dass ich nicht „Smints“ geschrieben habe, sondern „Smince“. Und das bedeutet eben etwas GANZ ANDERES. Was es bedeutet werde ich nicht sagen. Das dürft ihr selber googeln. Das ist doch etwas zu… na ja…
Auf jeden Fall ersetzen Cliff und ich jetzt jedes dritte Wort mit „smince“. Da kommen dann auch schon so Sätze wie:
- Smince you later!
- What’s up smince?
- That’s fu**ing smince!
Tja, Russell kennt die Geschichte jetzt auch. Ebenso wie Chantal, Lynsey, Zsolt… etc.!
Wir haben dann Ewigkeiten Witze darüber gerissen, bis Russell gehen musste und wir auf uns selber gestellt waren. Dann war es auch schon soweit. Die ganzen Spender kamen. Dieses Mal war es nicht ganz so geordnet wie das letzte Mal. Irgendwann hatten wir 2 oder 3 Gruppen gleichzeitig im Workshop.
Und dann wurden mir auch so Fragen gestellt, wie: „Was möchtest du denn später mal studieren?“. Ich habe dann darauf geantwortet: „Etwas in Richtung Pädagogik (pedagogy)!“ und dann kam doch tatsächlich die Frage: „Was ist das?“
Das war so hart. Ich hab nur hilflos nach Cliff Ausschau gehalten und er hat mich nur angesehen. Er kam mir später dann immer wieder zur Hilfe, da seine Frau eine Pädagogin ist und hat mir erklärt, dass man das in Schottland noch nicht kennt. Seine Frau, Clare, und er gehören zu den wenigen, die es kennen und Clare ist gerade dabei das einzuführen.
Irgendwann standen dann alle um mich herum, haben mich angestarrt und mir irgendwelche Fragen gestellt. Schon etwas eingeschüchtert von der ersten Frage kam dann plötzlich die Frage: „Do you think you became more mature in this year?“ Da ist mir aber die Kinnlade  runtergefallen. Ich hatte KEINE Ahnung, was „mature“ bedeutet. Ich habe Cliff angesehen und er hat nur seine Augen aufgerissen. Also habe ich überlegt: Ok… sag einfach „Ja“, „Ja“ ist immer gut! Da kannst du nichts falsch machen.
Also habe ich „Ja“ gesagt und Cliff stand dran und schüttelt den Kopf mit weit aufgerissenen Augen und ich meinte nur so: „Nein?“ und dann mussten alle lachen. Dann meinte Cliff: „In manchen Wegen!“ und ich habe nur genickt und wiederholt: „Ja, in manchen Wegen.“
Als die Gruppe dann draußen war, meinte ich nur: „Was bedeutet „mature“?“  und Cliff hat geantwortet: „Reif!“. Na vielen Dank auch!
Tja, wie dem auch sei. Danach hatten wir wieder lecker Burger und Russell der Blödmann hat mir Weißwein gebracht obwohl ich den nicht mag. Nachdem Lorenz gezwungen war ihn zu trinken wollte ich mir Wasser holen und Russell hat eine Flasche hervorgeholt die wie die Elderflower-Saft-Flasche von Zsolt aussah. Also habe ich gedacht: „Jo… is auch ok.“ Haha, denkste! Das war Weißwein und Gott sei Dank hat Cliff den für mich getrunken. Da hatte ich genug Zeit Russell zu erklären, dass ich ihn nicht leiden kann.
Ach ja, super Nachrichten. Mehr oder weniger. Etwas super, aber noch nicht ganz so, wie sie es sein könnten: DAS BUCH IST DA!
Cliff hat es schon seit Mittwoch daheim, aber er hatte es heute eben vergessen und wird es jetzt morgen mitbringen. Ich bin so gespannt. Er meinte er wird es mir in einem ruhigen Moment geben, damit ich den Moment eher genießen kann. Und er betont immer: „Wenn du das in ein paar Jahren heraus ziehst, dann wirst du dich daran erinnern und wirst emotional werden! Ich kenne dich!!!“. Tja, dass ich emotional werde weiß selbst jemand, der mich zwei Mal gesehen hat. Trotzdem ist es total lieb von Cliff. ICH FREUE MICH SO!!!!
Und jetzt noch ein kleiner Teil für meine liebste Schwester: Ich hab dich furchtbar lieb und ich hoffe du hattest einen superduper Geburtstag! Wir feiern dann zusammen nach, wenn ich zurückkomme. Ich werde vermutlich kein Irn Bru mitbringen können, aber da wird uns schon noch etwas einfallen! Ich habe es dir schon gesagt, aber ich werde es gerne noch einmal vor allen wiederholen: Ich bin so stolz auf dich! Du bist die aller aller coolste Lappin- und Schleeees-Schwester, die man sich vorstellen kann! ICH LIEBE DICH!
Freitag
Ich war so um 25 Minuten vor 9 Uhr Zähne putzen und habe mich noch einmal mit Zsolt unterhalten, da er ja mein Nachbar ist und immer schon um 7 Uhr anfängt. Irgendwann wollte ich zurückgehen (zum Haus). Und dann habe ich Cliff am Haus vorbei laufen sehen. Er hat mich auch gesehen und winkt mir nur mit einem Paket zu. Also bin ich ihm hinterher gesprintet und er hat das Paket im Craft-Workshop ausgepackt. Und zum Vorschein kamen 4 NAGELNEUE wunderschöne blau eingebundene Bücher mit der Aufschrift: „Bob“- A few of my stories“!
Jap, richtig gelesen! „Bobs“ Buch ist da!!!!!!! Ich freue mich so WAHNSINNIG! Es ist wunderschön! Also richtig richtig wunderschön! Ich kann meine Augen nicht davon nehmen! Leider ist „Bob“ im Urlaub, aber ich kann es ihm auch noch in der übernächsten Woche geben. Oh man, das ist unglaublich! I’M FLATTERED!
Ich habe das Buch dann mit zu Textiles genommen. Cliff hat eines zu Gerry gebracht und kurz darauf hat Gerry bei Chantal angerufen und auch schon gefragt, ob sie das Buch gesehen hat. Deswegen hat er aber eigentlich nicht angerufen. Er wollte, dass wir Russell und John helfen das Zelt draußen abzubauen. Also haben wir das getan. Russell und ich haben uns dann auch die ganze Zeit nett unterhalten und er meinte irgendwann zu John, dass diese „Lassie“ bald Millionärin ist. Er ist der Meinung wir sollten das Buch verkaufen. Das wäre schon ein Hammerding. Aber jetzt müssen wir erst einmal sehen, was seine Eltern dazu sagen.
Ja, das war im Grunde auch schon mein Freitag. Ein wunderwunderschöner Tag!!! Ich bin so stolz auf das Buch! Und ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich „Bob“ in diesem Moment liebe! Und wie dankbar ich ihm bin!
Samstag
Wir haben echt gemütlich angefangen. Frühstück, dann etwas gammeln und dann kochen. Wir haben dann auch zum ersten Mal draußen gegessen. Das war super. Wir waren glücklicherweise auch nur 8 Personen. Das hat dann perfekt an einen Tisch gepasst. Wir hatten Schaschlik Spieße  und Tsatsiki mit Bratkartoffeln. Alles selber gemacht. Das war super!
Und danach waren wir spazieren. Eine schöne lange Runde. Dann gab es kurz darauf Abendessen und dann hätten wir gehen dürfen. Das Ding war aber, dass irgendjemand die schon abgeschlossenen Türen offen stehen lassen hat und unser Autist die Chance genutzt hat und rausgerannt ist. Irgendwann kam dann der Anruf, dass er in Juniper ist.
Da ich ihm sein Brot weggeschmissen habe (er hat sich immer wieder auf die Couch gelegt und ich hatte ihn gewarnt, dass ich es wegwerfen werde, wenn er sich nicht wieder hinsetzt und es isst) hatte ich das Gefühl, dass er sauer ist und dann nicht runterkommen wird. Aber er war es nicht. Es hat etwas gedauert, aber nicht lange.
Ich habe ihm etwas zu trinken angeboten und zwei Cracker. Darauf ist er aber nicht angesprungen. Und dann habe ich ihm gesagt, dass ich ihn auch kitzeln kann. Er ist dann immer wieder aufgestanden und ich dache es funktioniert. Hat es aber nicht. Dann habe ich mich neben ihn auf die Couchlehne gesetzt und das hat ihm nicht gefallen. Er hat mich hochgezogen und  sich selber dann aber wieder hingesetzt. Also habe ich mich auch hingesetzt. Und ihm gesagt: „Ich stehe auf, wenn wir jetzt runtergehen!“ und dann hat er nur „Ja“ gesagt und ich bin aufgestanden. Dann stand er da und ich habe ihm gesagt: „Los jetzt!“ und dann sind wir zusammen runter.
WUHUUUUU!!! Erfolg! Dann durften wir auch gleich schon gehen. Das war schön. Wir haben dann noch zusammen einen Film gesehen, etwas geredet und dann sind wir auch schon ins Bett.
Sonntag
Es tut mir Leid, dass ich diesen Blog erst so spät hoch lade, aber ich war heute seit Ewigkeiten mal wieder beschäftigt.
Ich war zusammen mit Julius in Stirling. Wir haben einen Smoothie getrunken und DVDs gekauft. Danach haben wir in Juniper gemeinsam gekocht. Also eigentlich hat er gekocht und ich habe dabei zugesehen. Und danach haben wir „Shaun of the Dead“ gesehen und „Shoot ´em up“.
Dann haben wir noch 2 Stunden geredet und ich habe bemerkt: Ups, es ist schon 12 Uhr bei euch. Also bei mir ist es erst 11 Uhr. Rein theoretisch gesehen bin ich noch nicht zu spät.
Wie dem auch sei. Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende… liebe Grüße und bis nächste Woche!

Ach ja, wegen dem Titel: Bei "Shoot ´em up" gab es diese eine Szene, in der Clive Owen einen Typ mit einer Karotte umbringt um ihm dann zu erklären: "Ihr müsst mehr Gemüse essen!".... das fand ich cool!

8.7.13 00:19
 


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