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Last working week...

Letzter Arbeitsmontag:
Zuerst einmal: Die folgende Geschichte beginnt schon am Sonntag um 7 Uhr abends. Ich werde das Ganze aber eben in den Montag quetschen, damit es eben EINE Geschichte ist. Falls ihr den Überblick verlieren solltet, tut mir das Leid, aber ich bin ja bald wieder da und dann könnt ihr nachfragen. Ach ja, bevor ich beginne: Ich habe meine ersten Schnakenstiche dieses Jahr. Einen am Bauch… ich frage mich, wie der da hingekommen ist… und einen am Hals.
Also, wie schon versprochen, kommt jetzt meine supertolle Geschichte von letzter Woche… ich hatte am Sonntag frei und saß eben im Co-Worker Raum um meine Nachrichten zu lesen und sehe, dass ich am Samstagabend eine von Cliff bekommen habe. Ich dachte mir schon: Na super, jetzt schreibt er bestimmt etwas total Schnulziges und ich muss wieder heulen. Aber die Nachricht sah anders aus. Sie ging in etwa so: „Hey, ich habe gestern Abend mit Clare (Cliffs Frau) getrunken und sie meinte ich hätte euch einladen sollen. Dann meinte ich eben: Gut, das werde ich jetzt machen! Wollt ihr nicht zum Essen kommen?“.
So EINDEUTIG wie hier ist das nicht, dass er mehrere gemeint hat. Das ist so ein Ding mit dem „You“ im Englischen. Erst als ich nachgefragt habe, hat er erklärt, dass Nelly auch eingeladen ist. Also haben wir einen Termin ausgemacht. Da ich am Montagnachmittag wieder arbeiten musste, hat er uns eben schon auf Sonntagabend eingeladen. Aber da wir die Nachricht erst spät bekommen haben, war das Ganze wirklich ein bisschen hektisch. Er meinte dann, dass Clare uns abholen wird und wir sollten nur bis zur Bushaltestelle laufen.
Also haben Nelly und ich uns aufgemacht um Cliff zu besuchen. Man, war das vielleicht eine komische Situation. Bis vor kurzem dachte ich mir, dass ich den Kerl nie wieder sehe und jetzt bin ich bei ihm zum Essen eingeladen. UND ZUM ÜBERNACHTEN! Nelly und ich waren uns aber einige, dass es gut ist, den jeweils anderen dabei zu haben. Die Situation war nämlich wirklich so komisch, dass das schon nicht mehr feierlich war.
Um 7 saßen wir also unten bei der Bushaltestelle und da kam Clare auch schon an gedüst. Also sind wir in Richtung Alloa, haben uns nett mit Clare unterhalten und uns tierisch gefreut. Irgendwann meinte sie dann: „So, das ist unser Haus“. Und da kam auch schon Cliff raus um eine seinen Kater Jessica bzw. Jess einzusammeln.
Wir wurden dann ins Haus geführt und mussten gleich schon die erste Entscheidung treffen: Wo sollen wir schlafen? Cliff hat uns sein Workout-Zimmer gezeigt und das Gästezimmer. Nelly meinte, ich solle aussuchen und ich habe das Workout-Zimmer ausgesucht, da das Bett in eine Ecke gequetscht war. Unter einer Schrägen. Wenn man hineinkommt, sieht man es gar nicht, da man erst links auf die Schräge zulaufen muss um dann das kleine Ding in der Ecke zu sehen. Clare hat uns das später auch wunderbar hingerichtet. Das war wirklich ein kleines Liebesnest. Wir haben uns eine Bettdecke geteilt und die war sogar rot!
Danach hat Cliff für uns gekocht. Es gab Tomaten gefüllt mit Reis, Paprika gefüllt mit Reis, geschmorte Kürbisscheiben, Hühnchen und eine selbstkreiertes vegetarisches Gericht mit Kartoffeln, Karotten, Käse, Brotkrümeln und Ziegenkäse als Abschluss. UND ES WAR VERDAMMT LECKER! Auch der Nachtisch. Schokokuchen mit Schokoeis! Wir haben uns auch richtig nett unterhalten, sind dann nach dem Essen in das Wohnzimmer umgezogen und saßen dann dort bis zum nächsten Morgen. Um halb 5 haben wir dann entschieden ins Bett zu gehen. Nachdem ich beinahe auf Cliffs Supersessel eingeschlafen bin, zusammengerollt auf der Seite liegend und als Kissen für „Honey“, Cliffs weibliche Katze, zu dienen. Ernsthaft, das Ding lag auf meinem Arm. Also ich lag auf meiner linken Seite und sie lag auf meinem rechten Arm, bzw. meiner Schulter. Wie cool ist die denn?!  Dank ihr hatte ich auch den ganzen Sessel für mich, da Nelly eine Katzenallergie hat. Hehe, danke Honey!
Als wir dann im Bett waren, konnten Nelly und ich es immer noch nicht glauben.
Irgendwann am Morgen haben wir uns dann angezogen und Cliff hat Frühstück gemacht. Clare musste leider wieder arbeiten, also waren wir mit JACKMAN (so wurde er immer in der Schule genannt… ein gebrülltes JACKMAN… tja, er hat oft Ärger gemacht) alleine, waren schnell Brötchen holen und saßen dann am Tisch, haben Rührei mit hausgezüchteten Kräutern gegessen, dazu eben getoastete Brötchenscheiben und ich hatte ein Glas Multivitaminsaft. Das war das Beste Frühstück, das ich seit langem hatte!
Danach durfte ich ein bisschen „Lego Star Wars“ spielen, während er geduscht hat. Dann sind wir losgefahren, da er noch ein paar Erledigungen machen musste. Nachdem er sie gemacht hat, sind wir einen Kaffee bzw. eine heiße Schokolade trinken gegangen und dann losgedüst, damit ich pünktlich zur Arbeit erscheine. Um viertel nach 2 (eine viertel Stunde vor Arbeitsbeginn) standen wir dann Ecke zur Abbiegung zum Schloss und lagen uns wieder heulend in den Armen. Na ja, ICH habe geheult, Nelly und Cliff haben es mit Fassung getragen. Cliff hat uns nochmal gesagt wie gerne er uns hat (wir waren die ersten Co-Worker, die in seinem Haus essen und schlafen durften!) und dann ist er auch davongedüst mit wildem Hupen und rauchenden Reifen.
Nelly meinte später, dass sie jetzt mehr das Gefühl  hat, als Freunde auseinander zu gehen und nicht als Arbeitskollegen. Tja, da hatte sie vollkommen Recht!
Und dann musste ich auch arbeiten. Ich habe praktisch meine Tasche weggeworfen und bin zu Amber getrottet. Da stand auf dem Programm: Spazieren gehen. Und danach Klavier spielen. Ein ganz langweiliger Workshop-Break-Tag.
Letzter Arbeitsdienstag:
Wir waren morgens spazieren bevor es zum Community-Meal ging. Wieder mal hatten wir einen Pizza-Tag. Und das ist super. Denn die Domino-Pizza ist echt klasse. Richtig lecker. Lynsey war auch da, da sie einen der Day-Students betreuen musste, da er nicht zu Hause bleiben kann. Das war schön. Irgendwie hatte man immer noch ein wenig das Gefühl, in der Workshop-Woche zu sein, da Zsolt noch gearbeitet hat und Russell. Zsolt spart sich seinen Urlaub und Russell, der Arme, hat nicht genug Urlaubstage, da er noch nicht so lange hier arbeitet. Na ja, umso besser für mich. Da kann ich ihn so richtig schön ärgern, weil er dableiben muss, hehe.
Später war wieder ein Spaziergang angesagt und dann haben Dat und Luise mit einer unserer Residents ein Spiel gespielt und ich habe mich schnell um ein paar Sachen gekümmert. Ich habe auch (vermutlich) das letzte Mal unseren Autisten geduscht. Einfach, weil Dat beschäftigt war. Das war auch schön. Ich mache das gerne. Ich mag unseren Autisten!
Am Abend saßen Luise und ich in ihrem Zimmer, das jetzt ganz leer ist. Sie wird jetzt eine Weile alleine da drinnen wohnen. Alle sind sie weg. Naomi und Johanna sind am Montag heimgefahren. Janik ist im Moment in Edinburgh, kommt aber am Freitag wieder um zu gehen.
Und morgen ist der 31. Juli. Das bedeutet: Nur noch 2 Wochen, bis ich gehe. Irgendwie komisch. Das wird wirklich traurig! Und warum musste der gut aussehende Brasilianer erst jetzt kommen?! Nicht fair!
Letzter Arbeitsmittwoch:
Tja, also. Mir war langweilig, sodass ich ein paar Sachen erledigt habe. Dann habe ich Gyön Gyi beim Kochen geholfen und bin danach Klavier spielen gegangen mit unserer Autistin. Das war total witzig, da irgendwann Gerry reinkam und ich „Angs“ Lieblingslied vorgespielt habe und sie natürlich wie verrückt getanzt hat. Dann hat Gerry Bridget hereingerufen die mir mit Zeichen erklärt hat, dass ich sie zum Weinen gebracht habe. Das war total süß.
Dann gab es Essen. Nach dem Essen wollten wir „Rain Man“ anschauen und plötzlich kam unsere Hausleiterin mit 3 anderen Filmen und meinte wir sollen einen schauen, der unserem Jüngsten gefällt. Oh entschuldige… er hat „Rain Man“ ja nur selber ausgesucht. Tut mir Leid, wie kann ich den dann abspielen… echt jetzt?!
Wie dem auch sei. Dat und ich haben dann unsere Autisten geschnappt und sind spazieren gegangen. Als wir zurückkamen, gab es Abendessen und danach war wieder Klavier spielen angesagt. Eigentlich an sich ging der Tag relativ glatt und schnell um… aber dann auch irgendwie doch nicht.
Morgen bin ich alleine. Aber wir bekommen Vladimir und außerdem ist Gabor wieder da. UND unser Nesthäkchen hat Geburtstag! Dann gibt es wieder lecker Kuchen! Jippiiiiiie!
Letzter Arbeitsdonnerstag:
Jap, Vladimir war also da und hat mir geholfen. Am Anfang war es komisch, da ich ihm nicht sagen wollte, was er tun soll und dann saß ich irgendwann dran und habe mich um beide Autisten gekümmert und nicht mal einen einzigen Löffel Cornflakes essen können, da ich mich, sobald ich das Brot für den einen fertig hatte, um das Brot des anderen kümmern musst.
Ich war dann 1 ½ bis 2 Stunden Klavier spielen und irgendwann gab es dann Mittagessen mit fett Apfelstrudel. Leider keinen Kuchen, aber na ja, was will man machen? Gabor ist zusammen mit unserem Nesthäkchen und unserer Laber Tasche ins Kino um den neuen Wolverine zu sehen. Vladimir und ich waren spazieren und dann war der Tag auch schon um.
Letzter Arbeitsfreitag:
Gyön Gyi meinte, dass wir ausgehen sollen. Also hat Gabor mich und unsere Autistin eingepackt und ist losgefahren. Wir sind schnell zu ihm nach Hause, haben dort ein wenig gesessen um dann Bori mitzunehmen. Wir sind nach Kinross gefahren. Ein wunderschöner Ort und das Wetter war auch spitze, aber wir hatten nicht so viel Zeit und sind gleich wieder zurück gefahren.
Auf dem Rückweg waren wir dann noch im Stau, DIREKT vor unserer „Einfahrt“. Die letzten paar 100 Meter haben uns eine halbe Stunde gekostet. Maté war eine geschlagene Stunde im Stau. Als wir dann endlich ankamen, gab es Essen und Luise war wieder zurück. Mit blau-grün-blond-braunem Haar. Sie und Nelly wollten ihr die Haare blau färben aber es hat nicht ganz so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Das hatten sie eigentlich schon am Donnerstagabend gemacht, also war es für mich schon nichts Neues mehr.
Wir waren dann mit Bob, einer unserer unabhängigeren Residents und unserer Autistin Eis essen. Ich hatte Kinder Bueno und Schokolade. Leider hatten sie kein Raffaelo. Oh Gott, unglaublich, wie sehr ich Raffaelo vermisse.
Als wir dann abends zusammen saßen wollten wir das in die Tat umsetzen, worüber wir schon eine Weile gesprochen hatten. Meine Haare orange tönen. Naomi hatte noch eine Tube da gelassen. Aber irgendwie war dann das Problem, dass nicht genug für meine Haare da war. Also meinte Nelly, dass sie noch rote Farbe hat.
Die hat sie dann geholt und wir haben meine Haare rot gefärbt. Ja! Waldbeerenrot. Ganz schön. Und überhaupt nicht blöd oder so. Jetzt sitze ich hier. Eigentlich sieht es nicht schlecht aus… ich hoffe nur, dass mein Friseur kein Problem damit hat. Das Geschenk wird echt spitze, hehe. Auch noch schöne rot gefärbte Haare. Jippie!
Letzter Arbeitssamstag & LETZTER Arbeitstag:
Ja, was stand heute auf dem Programm. Überraschung: spazieren gehen natürlich. Und dann Klavier spielen… mal wieder. Und einen Film schauen… mal wieder. Und einen (bzw. 3) Feueralarm… mal wieder. Also, ein ganz gewöhnlicher Camphill-Tag.
Obwohl es mein letzter Arbeitstag war, kam überhaupt keine Stimmung auf. Also so wirklich gar nicht. Irgendwie war es ein bisschen traurig, aber dann auch wieder nicht. Ich muss gestehen, ich bin einfach nur müde. Müde von dieser ganzen Amber-Atmosphäre, dem ganzen unprofessionellem Verhalten und der nie zufriedenstellenden Arbeit… also ist es eigentlich echt gut, dass ich jetzt gehen darf. Ich bin frei! Frei wie ein Vogel… oder ein Löwe.
Ich bin WEO THE WION!
Sonntag:
Tja, AUSGESCHLAFEN habe ich... das war schön... und dann saß ich die ganze Zeit im Co-Worker-Raum. Heute abend geht es noch zu Chantal... in einer halben Stunde um genau zu sein. Eine schöne Woche wünsche ich euch! Bis zum nächsten Mal




4.8.13 19:04
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mum McTree (7.8.13 10:43)
Alles ist gut!

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