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Soon I'll be back....

Ich fange einfach mal wieder am Sonntagabend an. Ich habe ja kurz erwähnt, dass ich Chantal besuchen gehe. Das habe ich auch getan. Besser WIR. Nachdem Nelly mitkam um Chantal ihr neues Haar zu zeigen (sie hat ihre Spitzen pink gefärbt) und auch Luise und ich unsere wunderschönen Haare (blau und rot) entblößt haben, hat sie uns eingepackt und wir sind zu ihr gefahren. Sie hat mich über Facebook gefragt, ob ich mit ihr Doctor Who schauen möchte. Ich dachte sie meinte eine Folge oder so. Aber nein, VIEL besser. Doctor Who wurde im Fernsehen LIVE übertragen… und zwar die Ernennung des 12. Doctors.
Matt Smith, der zurzeit die Hauptrolle mimt, wird an Weihnachten aufhören und sich regenerieren. Und wie das eben Tradition ist wird gleichzeitig der neue Doctor vorgestellt. Seit Wochen schon haben Leute Wetten abgeschlossen und darüber spekuliert wer der neue Doctor wird. Und heute erst hat Chantal mir einen Vorschlag geschickt von einem Mann namens Peter Capaldi. Ich habe ihr sofort zurück geschrieben, dass er in Doctor Who schon mitgespielt hat und zwar in der Folge „Fires of Pompeii“ aus der 4. Staffel. Zudem hat er in der 3. Staffel „Children of Earth“ der Spin-off Serie Torchwood eine wichtigere Rolle gespielt. Des Weiteren standen noch viele andere Schauspieler im engeren Kreis und auch wenn manche verneint haben, wurden die Gerüchte trotzdem weiter verstreut. So zum Beispiel wurde Benedict Cumberbatch vorgeschlagen, der die Titelrolle Sherlock in der gleichnamigen Serie mimt und somit im zweiten großen Projekt der Macher von Doctor Who mitwirkt. Die ganz hoffnungsvollen Fans haben darauf gewettet, dass David Tennant wieder zurückkommt. Wäre schön gewesen, aber nein.
Wie dem auch sei. Das Programm dauerte nur eine halbe Stunde und sie hatten ein paar bekannte Gäste dabei wie Bernard Cribbins oder Peter Davison, der den fünften Doctor darstellte. Als es dann endlich zur Ernennung kam und man schon die Hand des 12. Doctors gesehen hat, konnten Chantal und ich uns kaum halten. Und dann kam der Name. Und wer ist es: VERDAMMT NOCH MAL, ER IST SO ANDERS ALS MATT SMITH! ENDLICH WIEDER EIN ÄLTERER DOCTOR UND SEIN NAME IST:
PETER CAPALDI!!!!
Wuhu, Chantal hatte Recht. Oh, ich kann es kaum erwarten, ihn zu sehen. Das wird wunderbar. Nach Matt Smith tut es gut jemand älteres zu sehen. Ich denke er ist der Aufgabe gewachsen. Er ist ein brillanter Schauspieler!
Als das vorbei war, waren wir spazieren. Das war cool. Ihre beiden Söhne, Jack und Oakley, waren dabei und haben uns wirklich gut unterhalten. Danach haben wir etwas gegessen und dann hat Chantal uns heimgefahren. Irgendwann hat sie uns gefragt, ob wir „Flanders Moss“ kennen. Da wir es nicht kannten und Chantal der Meinung war, dass Flanders Moss bei diesem Licht bestimmt schön ist, sind wir dort hingefahren. Es war zwar viertel vor 11, aber wir hatten trotzdem Spaß. Es war echt dunkel und wir hatten leider kein Licht. Das war so krass gruselig. Als wir dann irgendwann den Turm, auf den wir steigen wollten, gefunden haben, war es wirklich wunderschön. Es hatte etwas Australisches. Das weite flache Land und dann die Berge im Hintergrund. Das sah schon sehr schön aus. Eine Nacht ohne Mond und die vielen schönen Sterne. Das Beste waren die Kühe die ab und zu mal gemuht haben und die mähenden Schafe (hehehe). Ich hatte das Gefühl, mich in dem Spiel „Minecraft“ zu befinden. Einsam und nur von Tieren umgeben. Es war wunderbar! Als wir dann zurück zum Auto liefen, hatten wir alle drei echt Angst und ich hab Nelly um ihre Hand gebeten, da Chantal schon an meinem anderen Arm hing. Irgendwann meinte Nelly: „Woher willst du wissen, dass das meine Hand ist?“ und da sind wir alle drei echt ausgerastet. Wir sind zum Auto gehastet und fast ausgerastet, als es nicht gleich aufging. Zurück im Auto mit Lichtern und vorgeschobenem Riegel, waren wir zwar immer noch etwas ängstlich, aber sobald wir wieder auf der Straße waren, hatten wir uns gefangen und mussten über unser super duper Abenteuer lachen, von dem wir leider keine Bilder haben. Dafür aber umso mehr Erinnerungen, hehe.
Montag:
Nelly und ich waren heute unterwegs nach St. Andrews. Wir haben schon sehr viel davon gehört. Es soll direkt am Meer liegen, ein wundervolles Schloss UND eine wundervolle alte Kirchenruine haben. Also sind wir los nach Stirling um dann 2 Stunden mit dem Bus in Richtung St. Andrews zu fahren. Auf dem Weg dorthin haben wir uns beide wieder einmal in der Schönheit Schottlands verloren. Das Wetter war auch wunderbar und wir haben auf jedes zweite Haus gezeigt und gemeint: „So eins will ich auch!“. Unsere Unterhaltungen bestanden auch meistens nur aus den Sätzen: „Ich will hier auch wohnen!“, „Hast du das Haus gesehen?!“ oder „Alter, wie krass schön ist Schottland eigentlich?!“. So ging das dann eine ganze Weile, bis Leo schlecht wurde und wir die letzte halbe Stunde schweigend verbracht haben.
In St. Andrews angekommen haben wir die Touristeninformation gesucht. Wir sind zwar den richtigen Weg gegangen, hatten aber dann doch Zweifel, da nichts kam und haben umgedreht nur um dann wieder umzudrehen, da wir DOCH richtig waren. Als wir die Touristeninformation dann endlich gefunden hatten, haben wir dort ein bisschen herumgelungert, uns einen Stadtplan geschnappt und sind dann in Richtung Kirchenruine gegangen.
Das war wunderschön. St. Andrews ist eine wundervolle Stadt. Wir sind ein wenig herumspaziert und haben uns super unterhalten. Der Höhepunkt war, dass Nelly und ich (beide haben wir leichte Höhenangst) auf eine Mauer geklettert sind, die ein Stück ins Meer reinreicht und den Hafen abgrenzt. Irgendwann wurde das ganze noch schmaler und wir sind alle paar Meter stehen geblieben um uns wieder zu fangen. Ich muss echt sagen, ich sah mich schon mit den Quallen schwimmen und Nelly ging es nicht anders! Aber wir haben es überlebt, am Ende gab es sogar eine Leiter, die wir uns hinunter gequält haben um nicht den ganzen Weg zurücklaufen zu müssen. Damit befanden wir uns auf dem breiteren Teil des Weges.
Dann haben wir uns in Richtung Schloss aufgemacht. Das war ein bisschen frustrierend, da wir für den Eintritt hätten bezahlen müssen. Das haben wir dann nicht gemacht und sind statt dessen Steine gesammelt. Nelly musste mich vom Strand zerren… da waren so viele schöne Steine! Unglaublich, wie schön Steine sein können!
Nach diesem erfolgreichen Erlebnis: zurück in die Stadt. Wir sind zu Waterstones und ich habe mir ein Buch gekauft mit dem Namen „Summer in February“. Das Ding ist: Ich habe euch ja von „Downton Abbey“ erzählt. Der erfolgreichen britischen Serie, die Nelly, Luise und mich eine ganze Weile lang ziemlich beschäftigt hat. Tja, da gibt es diesen einen Charakter „Matthew Crawley“ und in der Zeitschrift „Harrods“, die Gyön Gyi uns mitgebracht hat, stand, dass er jetzt einen neuen Film hat. Dan Stevens, der Schauspieler, hatte einen Lehrer, der das Buch geschrieben hat und gemeinsam haben sie daran gearbeitet, die Geschichte zu verfilmen. Und da ich das Gesicht von Dan Stevens auf dem Buchrücken gesehen habe, habe ich es herausgezogen und beschlossen es zu kaufen. Ich bin gespannt, was mich erwartet.
Danach haben wir einen Kaffee getrunken. Der Typ, der hinter mir stand, hatte seinen Kaffee aber vor mir. Und als ich mit unseren Tassen zu unserem Tisch kam, habe ich nur den Typ gehört, wie er sich immer wieder entschuldigt hat. Der Arme hat sein Tablett fallen lassen und der ganze Kaffee ist über unsere Taschen gelaufen. Das war echt nicht schön. Jetzt stinkt alles nach Kaffee und ist dreckig. Das war echt peinlich mit den Taschen noch weiter herumzulaufen. Wir waren froh, dass wir relativ schnell zurück bei der Bushaltestelle waren. Wir mussten noch eine Stunde warten und dann kam unser Bus und hat uns zurück nach Stirling gebracht, während Nelly und ich immer wieder eingenickt sind.
Am Abend waren wir noch für eine kurze Weile bei Luise und Nelly hat mir meine Schnürsenkel zusammengebunden. Daraufhin bin ich, mehr oder weniger, aus dem Zimmer gefallen. Das peinliche ist, dass mir das die letzten zwei Tage andauernd passiert ist und auch heute auf dieser Steinmauer meine Gedanken nur so herumflogen und gerufen haben: „Hebe deine Beine! Du willst nicht mit den Quallen sterben! Die sind eklig und keine guten Nachbarn! Auch nicht im Grab!“. Wie ihr seht hat das alles gut funktioniert. Ich lebe!
Dienstag:
Ich war heute noch einmal in Stirling. Ich habe ein großes Stück Pappe geholt, dass man nachher in ein 30 kg Paket verwandeln kann und dann, magischer Weise, nach Hause schicken kann. Aber es war überhaupt kein Spaß dieses Ding die ganze Strecke von der Bushaltestelle bis zum Schloss hochzutragen. Der Wind hat das Ding die ganze Zeit herumgeworfen und ich konnte das Ding sowieso schon nicht richtig halten, also hat es mir die Finger zerquetscht.
Als ich wieder zurück kam habe ich mich ein bisschen um meinen Schreibkram gekümmert. Das heißt ein paar Abschiedsbriefe an Personen, die mich in diesem Jahr begleitet haben und mir auf irgendeine Art und Weise in Erinnerung bleiben werden. Eigentlich waren es keine richtigen Briefe sondern mehr oder weniger nur kleine Nachrichten. Und tja… das war eigentlich auch mein Tag. Sonst habe ich nur etwas gegammelt und nicht wirklich viel weiter gemacht. Ja… gut, gegammelt ist jetzt auch nicht das richtige Wort, aber was solls…
Mittwoch:
Ich habe endlich meinen Schreibkram erledigen können. Ich habe zwar noch nicht das Gefühl ich wäre fertig, da mehr als die Hälfte des Blocks noch frei ist, aber das was ich vorhatte ist getan. Daraufhin habe ich mir gedacht, dass ich mir den Co-Worker Raum verdient habe. Also bin ich losgestapft und habe auf dem Weg noch Gavin getroffen, mit dem ich ein paar nette Worte gewechselt habe und auch Russell, mit dem ich dann irgendwie im Garden-Workshop gelandet bin und mich unterhalten habe.
Das war ganz cool. Russell wird mir immer sympathischer. Wir haben einige Dinge ausgetauscht und viel gelacht und festgestellt, dass wir uns echt vermissen werden, wenn ich dann weg bin.
Ich habe es zwar schon von Cliff gehört und auch von Zsolt, aber so richtig Ernst genommen habe ich es nie. Die beiden meinten, dass dieser Co-Worker Jahrgang wirklich außerordentlich war. Ich dachte mir immer nur, dass sie das eben nun mal so sagen. Aber als Russell mir das selbe heute erzählt hat und mir gestanden hat, dass er etwas Bammel vor den neuen Co-Workern hat, ist mir das ganze schon etwas nahe gegangen. Russell ist ja erst seit April da und hat so viele Co-Worker noch gar nicht kennen gelernt. Er meinte, dass wir die Latte auf jeden Fall sehr hoch gesetzt haben. Das freut mich insgeheim sehr, hehe.
Luise, Nelly und ich waren abends in Luises Zimmer und lagen zu dritt im Bett und haben einfach mal wieder gelacht. Wir haben keinen Film gesehen, sondern einfach nur gelacht. Am Samstag war eigentlich die Leaving-Party von Nelly, Lorenz und mir geplant, aber irgendwie ist das ganze jetzt doch nicht so, wie wir das wollten. Die meisten gehen aus. Ich finde das ein bisschen schade, vor allem weil Nanae extra schon im Voraus geplant hat und jetzt kommt das.
Wir haben dann gesagt, dass wir eine eigene Party schmeißen werden. Mal sehen, wie das wird. Und wer da dann auftauchen wird. Es ist halt fies, da wieder einer von uns die Fire-Watch machen muss. Mal sehen, wir bekommen das schon hin. Dann wird das eben eine Pyjama-Party und wir schlafen alle bei Luise. Genug freie Betten gibt es ja.
Ach ja, ich hatte heute für kurze Zeit einen neuen Mitbewohner. Und sein Name ist Paddy. Er ist der Hauskater von Linden. Er war früher wohl in Amber, ist dann aber umgezogen. Auf jeden Fall sind wir uns über den Weg gelaufen und ich habe „Hallo“ gesagt und ihn gestreichelt. Und dann ist er mir den ganzen Weg zu meinem Zimmer hinterhergelaufen. Er hat sich dann aber verlaufen und stand im Flur parallel zu „meinem“ Flur. Ich habe ihn dann maunzen hören, ihn aufgelesen und ihn in Richtung Linden zurückgetragen. Als ich ihn abgesetzt habe, ist er um meine Beine gestrichen und ich habe mich noch einmal hingesetzt um ihn zu streicheln. Als ich dann wieder gegangen bin, ist er mir wieder gefolgt und wir hatten dasselbe Problem.
Dieses Mal habe ich ihn aber im Flur gelassen und bin nur rausgelaufen um nach ihm zu sehen und ihn zu fragen, was er denn will. Als er sich dann erwartungsvoll auf die Treppenstufe gesetzt hat und mich angesehen hat, habe ich mich umgedreht, ich wieder auf mein Bett geschmissen und mein Buch weiter gelesen.
Kurz darauf maunzt es zum dritten Mal. DIREKT. NEBEN. MIR.
Ich drehe mich also um und da sitzt er. In meinem Zimmer. Irgendwann ist er zu mir aufs Bett gesprungen und dort halb eingenickt. Als Nelly kam um mich abzuholen, dass wir Luise besuchen gehen können, hat sie mir geraten die Türe offen zu lassen. Das habe ich auch getan. Als ich zurückkam, war der gute Paddy weg.
Donnerstag:
Luise und ich hatten einen wunderbaren Tag in Edinburgh. Wir waren Flyer sammeln auf der Royal Mile. In den ersten zwei Wochen vom August nämlich, gibt es das „Fringe“, das Straßenfestival von Edinburgh. Dabei geht es eigentlich meist um Schauspieler oder Musiker. Da wir also nicht „Nein“ sagen wollten, haben wir fast jeden Flyer angenommen, der uns angeboten wurde. Unsere eigentliche Hauptsache bestand darin, die Tasche zu kaufen, die wir kaufen wollten und sonst etwas zu schlendern. Also waren wir etwas unterwegs.
Als wir abends zurückkamen, hat Luise gekocht und danach haben wir mein Paket gepackt. Jetzt ist mein Zimmer so extrem leer. Das ist nicht mehr schön! Ich will schon gar nicht mehr in diesem Zimmer schlafen!
Freitag:
Wir habe ausgeschlafen und dann mein Paket abgegeben. Luise und Nelly mussten dann arbeiten und ich war immer noch off. Also habe ich eben eine Weile herumgegammelt und später bin ich dann mit den andern hoch in die Bibliothek. Wir hatten eine Disco. Louise, der One-to-One von einer aus Tourmaline hat eben eine Party organisiert. Da wollte ich dabei sein.
Ich habe also eine Weile mit meinen Residents getanzt und später haben wir eben die übrigen Snacks hoch in das Koreaner Zimmer gebracht. Dort war dann abends die Abschiedsfeier von Nelly und mir. Eigentlich auch die von Lorenz, aber Lorenz wollte da auch nicht wirklich anwesend sein. Wir hatten trotzdem unseren Spaß.
Und sonst, war es das für diesen Tag. Ich könnte jetzt natürlich etwas genauer werden, aber das ist eigentlich nicht so dolle. Es lohnt sich nicht wirklich um ehrlich zu sein. Für uns wurde gekocht und das war es. Hm… jap, wie gesagt… das war es.
Samstag:
Obwohl es für die meisten von uns gestern echt spät wurde, haben Johanna und ich uns trotzdem getroffen um nach Stirling zu fahren. Ich wollte unbedingt noch einmal zum Wallace Monument um mich von Alex zu verabschieden. Ich hatte ein wenig Angst, da ich mir nicht sicher war, ob er samstags überhaupt dort ist. Nach dem mühseligen Aufstieg, haben wir eine kleine Pause gemacht, bevor wir uns dann zu den anderen gestellt haben, die sich neben dem Monument versammelt haben. Und dort stand Alex.
Ich habe mich so gefreut, dass ich ihn durchgehend angegrinst habe. Johanna meinte irgendwann: „Ich glaube der erkennt dich, der starrt dich die ganze Zeit an!“. Und als wir zum Ende kamen, meinte er, dass wir gerne Fotos mit ihm machen können. Johanna meinte dann, ich soll hingehen und ihn ansprechen, aber ich wollte warten bis alle weg sind. Aber so weit kam es dann gar nicht. Er hat plötzlich auf mich gezeigt und meinte: „Kenne ich dich?“ und ich habe darauf genickt und er meinte: „Also warst du schon einmal hier?“ und ich habe geantwortet, dass ich ihn schon zwei Mal gesehen habe. Und er hat mir dann ein Kompliment gemacht und meinte noch so: „Komm her, wir machen ein Foto!“. Und während wir da so standen, haben wir uns ein wenig unterhalten und er hat mich gefragt wie mein Studium so läuft. Dann habe ich ihm erklärt, dass ich nicht studiere sondern ein FSH mache und ich deswegen hier sei. Denn ich gehe bald nach Hause und wollte ihn noch einmal sehen um mich von ihm zu verabschieden. Das hat ihn so sehr gefreut, er hat richtig gestrahlt und dann hat er mich umarmt.
Als wir wieder zurück waren, kam auch schon Johannas neuer Mitbewohner an. Er heißt Emil und kommt aus Dänemark. Johanna hat ihn dann etwas herumgeführt und ich war eine Weile dabei und bin später in der Küche von Clockhouse gelandet mit einer Schüssel Kartoffelsuppe und einem Stück Kuchen. Lange konnte ich das ganze aber leider nicht genießen, da Luise und Nelly schon Feierabend hatten und wir ins Kino gehen wollten.
Was wir dann auch getan haben. Wir haben uns den neuen Film mit Johnny Depp gesehen „Lone Ranger“. Der war ganz ok. Das Beste war, dass natürlich alle aufgesprungen sind, als der Abspann anfing und wir, die natürlich sitzen geblieben sind, kurze Zeit später Johnny Depp noch einmal beim Laufen zusehen durften. Jippiiiiiie! Das war super…
Obwohl der Tag echt schön war, hat eine Sache das ganze doch sehr getrübt. Ich hatte nicht viel Zeit und irgendwie kam alles auch sehr plötzlich, aber ich musste mich von Gabor verabschieden. Das Witzige an der ganzen Sache ist, dass Gabor ein Staff ist und wir uns nicht jeden Tag sehen. Man lernt ihn also erst ein wenig später kennen. Dann kommt noch dazu, dass er auch älter ist, als wir Co-Worker und man meinen möchte, dass eine ernsthafte freundschaftliche Beziehung nicht statt finden kann.
Tja, was soll ich sagen? Bullshit! Gabor hat mich an meinem ersten Tag herumgeführt und, natürlich hat es eine Weile gedauert, ist zu einer sehr wichtigen Person in diesem Jahr geworden. Er war wie ein Bruder für mich. Wir haben uns die ganze Zeit wegen unseres Specks aufgezogen und wenig später wurden wir zu den BBs. Das sind die Bacon-Brothers. Und was sich dem ganzen natürlich angeboten hat, war, dass unsere beiden Nachnamen mit „B“ anfangen.
Es ist schwer zu erklären, aber Gabor und auch Bori, seine Verlobte, haben mir sehr viel bedeutet und sie tun es immer noch. Sie sind jetzt leider beide zusammen im Urlaub und werden nach Ungarn fahren für 3 Wochen. Das war es also für die Bacon-Brothers. Kurz und schmerzvoll…
Sonntag:
Na ja… was soll ich groß sagen… der gewöhnliche Sonntag eben. Nicht viel los. Ich weiß noch nicht genau wie ich es nächste Woche anstellen werde, meinen Blog hochzuladen. Vielleicht kommt die nächste Woche auch nichts. Oder ich ziehe den Blog vor und werde dann einen Abschlussblog schreiben, wenn ich wieder daheim bin.
Haltet einfach mal eure Augen offen. Am Mittwoch oder am Donnerstag könnte dann eventuell ein Blog erscheinen. Ich hab euch lieb!!!
11.8.13 18:33
 


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