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Leaving Home...

Also, wie versprochen ist hier mein letzter Blog. Ich werde nicht über den Urlaub oder die Hochzeit schreiben. Das hier werden mehr oder weniger mein Dankeschön und mein Abschied.
Ich habe in dem letzten Jahr eine richtig große Familie gewonnen. Mit Familienmitgliedern, um die man sich Sorgen macht, die man als besten Freund oder beste Freundin ansieht oder auch über alles liebt.
Ich liege in meinem neuen Bett, umgeben von Camphill-Errungenschaften, und weiß nicht, wo ich anfangen soll.
Ich möchte mich bei euch bedanken, die ihr den Blog verfolgt habt. Danke für euer offenes Ohr, beziehungsweise eure offenen Augen. Es war immer schön eine kleine Zusammenfassung zu schreiben. Wenn einem alles noch einmal durch den Kopf geht, bleiben umso mehr Erinnerungen hängen.
Dann danke ich den Leuten die mich das Jahr begleitet haben. Das wären zum einen mein Träger der Internationale Bund und dann zum anderen das Camphill-Management. Die Art der Begleitung ist natürlich teilweise etwas fragwürdig, hehe.
Des Weiteren bedanke ich mich bei den Leuten, die das ganze ermöglicht haben, größtenteils meine Familie eben! Danke schön!
Und ich bedanke mich noch einmal bei euch, weil ihr mir Mut zugesprochen habt und euch so auf mich gefreut habt!
Ich möchte mich aber ganz ganz groß bei den Leuten bedanken, die mich das Jahr wirklich RICHTIG begleitet haben. Das wären zum einen meine Kollegen und Freunde Nelly und Luise, meine Mentoren, Workshopleiter und Freunde Chantal, Cliff, Susan und Greg und natürlich meinen Residents, die ich jetzt nicht alle aufzählen werde. Des weiteren gehören da ja natürlich meine anderen Kollegen und Workshopleiter dazu. Und auch Alan Murray, Lynsey und Debbie aus dem Day Service und Gerry aus dem Management.
Auch die Leute, die ich unterwegs getroffen habe sollen sich natürlich herzlich gedrückt fühlen. Alex vom Wallace-Monument, der nette Herr, der mir am Bahnhof geholfen hat, die Dame, bei der ich am ersten Tag ein Wallace-Kühlschrankmagnet gekauft habe und die Leute, die mich mit dem Auto mitgenommen haben.

Camphill zu verlassen war nicht leicht. Was schlimmer ist, ist, das Gefühl zu haben, als wäre das ganze letzte Jahr nicht passiert. Plötzlich alleine zu sein (nicht die Art von alleine, die ihr denken könntet) und Erinnerungen zu haben, die so unwirklich wirken tut ziemlich weh. Aber ich werde daran festhalten bis ich sterbe. Und wenn ich mir Karteikärtchen schreiben muss, ich lass das nicht mehr los.

Ja, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Außer vielleicht der einen Sache. Das haben wir in Craft gemacht. Wir haben uns im Kreis aufgestellt, an den Händen genommen und dann zusammen einen Satz gesagt. Und dieser Satz sagt für mich mehr aus als ein ganzes Buch. Für mich stecken da Erinnerungen drin. Erinnerungen die bunt sind. Wie kleine Süßigkeiten purzeln sie in meine Naschdose. Große, kleine, runde, eckige, saure, süße, salzige, raue, glatte, weiche, harte und bunte kleine Erinnerungen. Und um mir jetzt selber einen Gefallen zu tun werde ich einfach nur noch das sagen:

THANK YOU FOR COMING AND GOODBYE!

22.8.13 22:48
 


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