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Montag
Absoluter Gammel Morgen! Ich lag in meinem Bett, habe Doctor-Who Folgen gesehen und bin erst um 12 Uhr aufgestanden um mir in der Bäckerei ein Brötchen zu holen. Danach war ich dann mehr oder weniger „beschäftigt“.
Am Nachmittag war Textiles angesagt. Ich habe wie üblich mit „meinem“ Montag-Nachmittag-Textiles-Day-Student zusammengearbeitet. Da wir jetzt schon bald Mai haben, meinte Shawni, dass wir auch gerne wieder etwas für den Textiles-Workshop machen können anstatt wieder ein eigenes Projekt anzufangen. Da meine Projekte entweder vollendet sind, oder durch fehlendes Material nicht machbar sind habe ich mir überlegt, was man den machen kann. Da ich erst einmal ein bisschen Abstand vom Sticken haben möchte, habe ich mir überlegt ich mache einen Teddybär. Die verkaufen sich auch immer echt gut auf dem Advents-Sale.
Also habe ich mich am Abend dann in Textiles reingesetzt und angefangen. Ich habe einen wunderschönen Blumenstoff gefunden, der mehr oder weniger durch lila dominiert wird und habe die Arme, die Beine und den Körper angefertigt. Der Kopf ist etwas schwieriger, da habe ich mich nicht alleine ran getraut. Und auch die Ohren waren mir etwas zu schwierig. Während ich da so genäht und gefüllt habe, hat Karin aus Tourmalin am Computer studiert und wir haben uns ganz nett unterhalten, auch über Residents und deren „Vorgeschichte“.
Ach ja, ich war noch schnell oben bei Jana, da sie am Dienstag nach Hause fährt. Ich habe mich nicht richtig von ihr verabschiedet, da Anika nicht wollte, dass Jana die ganze Nacht dann heult. Als ich von Textiles zurück kam hatte ich einen Brief an meiner Türe hängen. Ein Abschiedsbrief von Jana. Und des war so mega süß! Ich wollte wirklich nicht, dass der Dienstag kommt.
Dienstag
Tja und dann war der Dienstag doch da. Ich war mit meinem Resident in der Morning Gathering und da ich keinen Platz hatte zum Sitzen, stand ich neben ihr und hatte so eben einen guten Blick auf Jana, die schon unter Tränen auf ihrem Stuhl saß. Da musste ich dann auch anfangen zu heulen und konnte nicht singen geschweige denn sprechen ohne albern zu klingen. Als Greg dann auch noch meinte, dass heute ein sehr trauriger Tag ist, ist mein Damm endgültig gebrochen. Mein Resident und ich sind dann noch zusammen vor, dass ich Jana nochmal in den Arm nehmen kann und ich habe unter Tränen ihre Fragen beantwortet. Und als sie gesehen hat, dass ich weine, hat sie mich in den Arm genommen. Und das süße ist, sie geht mir ungefähr bis zur Schulter und das sah so süß aus und ich bin ihr auch wirklich dankbar, dass, trotz der harten Zeit die sie mir gibt, wir ein gutes Team sind!!! Ich habe Jana dann auch noch einmal fett umarmt und wir haben uns beide einfach nur angeheult, was aber mehr gesagt hat, als alle Worte!
Ich hab dann auch noch eine schöne Umarmung von Lynsey bekommen und kurz darauf auch eine von einem Resident aus Orion. Ich wurde in Pottery dann abgelenkt und es war echt schön, da wir während der Tea-Break auch draußen sitzen konnten in der Sonne. Das war echt super. Und Susan hat mit uns die neuen Gartenmöbel ausgesucht. Eigentlich hat Pottery keinen Garten, aber da wir ja Baustellen haben wurden Zäune aufgestellt und so ist ein kleiner Vorgarten für Pottery entstanden. Das sieht total süß aus.
In der Mittagspause habe ich Shawni besucht. Ich habe ihr meine Teddy-Körperteile gezeigt und sie war beeindruckt und hat mich zu ihrem Assistenten ernannt, hehe. Tja, das wäre echt super, wenn das funktionieren würde. Dann hat sie mir gezeigt, wie ich weiter mache und wir haben noch ein bisschen geredet als auch schon Cliff reinkam. Irgendwann sind wir dann aber alle wieder gegangen und Chantal hat sich ganz süß bei mir bedankt. Das lag vermutlich auch daran, dass ich gestern noch ihre Geschirrtücher gewaschen habe, da sie sonst keine mehr hätte. Und Karin hat ihr verraten, dass ich das war.
Am Nachmittag bin ich dann zu Woodwork getrottet und wurde ganz herzlich von Greg begrüßt, der mir auf seine ultra nette Art und Weise gesagt hat, dass es so gut tut mich zu sehen. Ich habe am Ende der Stunde dann auch noch ein Lob bekommen, dass ich so „incredible“ wäre. Aber das witzige ist, dass Greg das vermutlich zu jedem sagt. Er lobt uns immer und hinter unserem Rücken beschwert er sich bei Cliff, dass er uns haben kann, da wir in Woodwork ja eh nur über Make-Up sprechen. Hahaha, da haut es mich fast vom Stuhl. ICH und Make-Up! Das ist der Witz des Jahres. Ich trage ja immer so viel, ne?!!
Am Abend war ich dann noch mit meinem Resident und unserer „Laber Tasche“ spazieren, was echt schön war, da das Wetter so super ist und wir auch ein schönes Tempo drauf hatten. Außerdem hatte mein Resident aber einen BROCKEN von Stein in meinem Brett, da sie heute morgen so süß zu mir war und mich getröstet hat.
Nach der Arbeit waren Luise, Nelly und ich joggen. Die richtig schöne lange Runde, vorbei an Jamies Haus, die entgegengesetzte Richtung von Doune und am See entlang zurück. Ich habe kein einziges Mal eine Pause gemacht. Wir sind die ganze Strecke in ungefähr einer halben Stunde gelaufen. Wie viel Kilometer das sind, weiß ich nicht. Ich werde Luise morgen mal fragen. Aber das war schon enorm anstrengend. Nelly kam auch 8 Minuten später als Luise und ich und hat viele Pausen gemacht, da sie Asthma hat. Ich muss sagen, sie hat sich danach für ein paar Minuten echt nicht gut angehört. Das war schon leicht gruselig.
In der Nacht *hust* war ich wieder in Textiles, nachdem ich lange und schön geduscht habe. Ich habe die Zeit, die ich auf meine Wäsche warten musste genutzt um die Ohren und den Kopf des Teddys zu vollenden. Ich muss die Sachen jetzt nur noch zusammennähen, dann bin ich fertig. Dann habe ich meinen eigenen süßen Teddy gemacht, dessen Kopf zwar echt (laut Karin, die auch wieder da war) Herzchen förmig aussieht, aber er hat dann ja wenigstens Charakter, hehe. Ach, der gute Teddy. Ich muss ihm, oder ihr noch einen Namen geben. Ich tendiere eher dazu, dass es ein weiblicher Teddy ist. Ich glaube ich werde sie Kathy nennen. Die etwas englischere Version von „Käthe“. Ich meine, der Teddy ist lila mit Blümchen! Der ist einfach mal ultra cool!!!!
Mittwoch
MAYDAY!!! Yeahhh… das heißt wir tanzen um einen Baum herum und haben danach eine supertolle Tea-Break. SPITZE!!! Tja, leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt, wie wir es wollten und so haben wir dann doch in der Bibliothek getanzt und danach eine schöne Tea-Break gehabt. Das Tanzen hat wieder mal super Spaß gemacht! Der schottische Tanz nennt sich „Ceilidh“ ausgesprochen wie Kylie Minogue, aber ohne Minogue. Das ist gälisch. Wofür genau das steht weiß ich auch nicht. Vielleicht für „Tanz“ oder so etwas.
Kate, Andrea und einer der Day-Students haben für die Musik gesorgt. Ach und Mike, der saß am Klavier. Jocelyn hat sich darum gekümmert, dass wir die Tanzschritte beisammenhaben und nicht wild durcheinander rennen. Was aber nicht funktioniert hat. Meine Tanzpartner waren „Bob“ und ein anderer Day-Student, den ich in Woodwork sehe und beides waren absolute Schlaftabletten. Bei der Valentinsdisco war das etwas anderes, da die Musik fetziger war, aber die schottischen Tänze sind nun mal eben nicht so. Dafür war es dann auch schön Geschichten von verschiedenen Hochzeiten zu hören. Das war eigentlich immer dieselbe Geschichte, die sich auf allen Hochzeiten wiederholt hat. Bei irgendeinem der Lieder hat Chantal zum Beispiel erzählt, dass sie sich beim Tanzen das Kleid zerrissen hat. Und so ging das dann weiter.
Das Ganze wurde dann am Ende von einer Tea-Break abgeschlossen, bei der es super leckeren Schokokuchen gab. Unser Day-Student (aus Amber) hat ganz toll erst mal meinen Kuchen angefasst, da er noch mehr wollte. Das war echt nicht witzig, vor allem als Cliff mir dann erzählt hat, wo diese Hand vorher war. Um das kurz zu ergänzen, er hat mir das erzählt NACHDEM ich den Kuchen gegessen hatte, da ich mir dachte: „War ja nur sein Finger und ich stehe bestimmt nicht nochmal auf um mir eine neues Stück zu holen, da es vermutlich keine Kuchenstücke mit Smarties mehr gibt!!! PAH, ich esse das jetzt!“
Passiert. Sterben werde ich nicht. Sieht man ja. Oder liest man, wie dem auch sei. Am Abend war Angela unser Hausbefriender zum Essen, was echt immer toll ist, da es dann wieder leckeres zum Essen gibt und Angela eine supertolle Bäckerin ist und meistens was tolles bäckt. Dieses Mal zwar leider nicht. Obwohl, eigentlich hat sie gebacken, aber für ihren Nachbarn zum Geburtstag. Wir haben dann kleine Schokokuchen aus der Dose bekommen. Mit bunten Streuseln. Das war aber auch voll in Ordnung. Jammi!!!
Ach ja, ich habe eine Gartenfackel gemacht in Craft. Und die sieht total toll aus. Die anderen sind noch so hubbelig, aber meine ist total schön rund. Sie ist grün. Also richtig schön grün! Und sieht sogar besser aus als die von Anna, die pink ist und aussieht wie ein… männliches… etwas, hehe. Und Anna ist Meister im Kerzen machen. BABÄÄÄÄÄM!
Bob und ich sind auch wieder weiter gekommen mit seinen Geschichten. Wir haben jetzt vermutlich die Hälfte und Cliff und ich saßen auch schon mal dran um zu sehen wie wir das Ganze dann gestalten könnten und wie das Buch eben aussehen könnte. Das wird echt witzig glaube ich. Cliff lacht immer Tränen wenn er Bobs Geschichten liest und vor allem wenn er sie anhört.
Ach Bob, in letzter Zeit spricht er mich immer wieder mit „Christina“ an. Und wenn ich dann sage, dass ich so nicht heiße, dann geht er alle Namen durch, die er kennt: „Debbie, Wina, Christina, InHye, Debbie, Christina, Wina, Wina…“ etc. Irgendwann kommt er dann drauf und dann sagt er erst mal so (jetzt auf die Satzzeichen achten!): „Weo the wion? Wio the wion! Weo the wion! Weo the wion!! Wio the wion!!!” Und dann redet er weiter. Ach man, der ist so cool! Ich möchte den mit nach Hause nehmen, ich brauche ihn!!!
Donnerstag
Wir, das heißt Lynsey, Anna und ich, waren heute alleine in Pottery. Also natürlich waren unsere Residents auch da, aber Susan war nicht da. Sie musste zu einem Training. Sie hat uns Sachen zum Arbeiten da gelassen und nachdem ich mir ein paar Magazine von „Country Living“ durchgesehen habe, habe ich zwei Eulen und ein Schwein aus Ton gemacht. Die sehen total niedlich aus. Lynsey hat einen kleinen Wald mit Pilzen und einer Spinne gemacht und einen Elefanten. Gabor hat mit unserem Nesthäkchen ein Auto gebastelt. Es hat dann ein kleines bisschen an Harry Potter erinnert. Die Szene, in der Ron und Harry in den Wald gehen um Aragog zu sehen, Hagrids Riesenspinne. Das Auto mit dem sie am Anfang des Buches einen Unfall hatten und das daraufhin verschwunden war, ist im Wald wieder aufgetaucht und hat die beiden gerettet.
Lynseys Pilz Wald war der Wald, meine beiden Eulen waren Harry und Ron, Gabors Auto war das Auto, mein Schwein war Fang (Hagrids Hund, den sie ja dabei hatten) und Lynseys Elefant war irgendwie außen vor. Armer Elefant!
Am Nachmittag hatte ich leider kein Textiles, da Chantal krank ist. Stattdessen sind wir zu Craft rüber und dort habe ich Kerzen gegossen und mich zum ersten Mal an „Angry Birds“ versucht. Ach übrigens. Mein Teddy ist fertig. Ich habe noch die Möglichkeit einen Schal zu machen. Aber das ist nur eine Überlegung. Vielleicht bleibt er auch einfach wie er ist. Er hat jetzt Augen, eine hässliche Nase und einen noch hässlicheren Mund. Da ich wieder lila Faden benutzt habe, kann man das aber alles nicht so gut sehen… puh!
Abends waren Gabor, unsere Autistin, unser Nesthäkchen und ich in der Bibliothek und haben Klavier gespielt. Ich habe Gabor dann einen ungarischen Tanz vorgespielt, den er sogar kannte aber leider nicht wusste wie er heißt. Dann hat er Bori angerufen, die heute Geburtstag hat und ich habe ihr „Nothing else matters“ vorgespielt. Das war so cool, da Gabor meinte es wäre eines ihrer Lieblingslieder. Aber irgendwie hat Bori nicht den Eindruck hinterlassen, dass sie das Lied großartig kennt, hehe. Aber ihr hat es gefallen. Und dann habe ich für den Orion-Resident, den Bori mitgebracht hat noch „I’m walking in the air“ von „The Snowman“ gespielt. Übrigens der gleiche Resident, der mir auch eine Umarmung gegeben hat, als ich weinen musste, da Jana wieder nach Hause gefahren ist.
Nach der Arbeit war ich dann noch bei Luise und habe mir etwas von ihrem und JinHos koreanischen Essen gemopst. Das war lecker. Leider mit Hühnchen, aber das Gemüse hat gut geschmeckt. Für meine Verhältnisse zwar etwas zu scharf, aber ich hatte auch keinen Reis dazu. Selbst für JinHo war es zu scharf, hihihi.
Freitag
Leider war Shawni immer noch krank, so konnte ich ihr den Teddy immer noch nicht zeigen und ihr Urteil erfahren. Stattdessen dachte ich mir, ich fange einen neuen an. Also habe ich meine Vorlagen rausgesucht und alles zum Nähen vorbereitet. Während ich so nähe, habe ich nicht daran gedacht, dass der Faden auch mal zur Neige gehen kann.
Als er dann zur Neige gegangen ist, habe ich das Ding ausgetauscht und wollte es wieder versuchen, habe mich aber nicht getraut. Also habe ich Nelly in Craft angerufen, da sie sich damit besser auskennt. Sie hat das ganze dann ausgetauscht und ich konnte weiter nähen. Na ja, irgendwie nicht. Der Faden ging immer wieder raus und Nelly musste das ganze von neuem bespannen. Irgendwann hat sie die untere Spule wieder rausgenommen und etwas Neues versucht. Nachdem sie es zurückgesteckt hat, meinte sie so: „Gut, jetzt versuche es noch einmal!“
Also habe ich es noch einmal versucht. Den Stoff hingelegt und das Pedal gedrückt. Auf einmal macht es einen ganz komischen Summton und die Nadel bewegt sich nicht mehr. Das Summen hört auch nicht auf, nachdem ich die Maschine ausgeschaltet habe. Also drücke ich auf den Aus-Schalter und plötzlich geht das Licht aus. Nicht nur in Textiles. Auch das Licht in der Laundry und das in unserem Recycling-Schuppen.
Debbie, die ich angerufen habe, damit sie mir hilft, hat rausgefunden, dass die Nadel zwischen der unteren Spule und der Maschine stecken geblieben ist, da die Spule nicht richtig reingedrückt wurde. Dabei wurde die Nadel verbogen, deswegen hat auch das Rad, das die Nadel nach oben zieht, nicht mehr funktioniert, da das ganze einfach feststeckte. Debbie hat dann alles aufgemacht und die Nadel irgendwie mit Druck lösen können. Cliff hat das Licht wieder angemacht und mir dann wieder seinen „Oh mein Gott, was ist das mit dir und der Technik?!“-Vortrag gehalten. Den hält er mir immer vor, wenn ich aus Versehen irgendwas an seinem Computer verstellt. Eigentlich wollte er mich schon von den Computern verbannen, da ich seine Arbeit schon einmal fast zerstört habe.
Na ja, das ganze war dann wieder ok, nur konnte ich leider immer noch nicht weiternähen. Aber dafür bin ich jetzt auf dem „Head of broken needles“ verewigt. Chantal hat einen Styroporkopf in dem lauter kaputte Nadeln stecken. Manche sind verbogen, manche gebrochen. Nelly und ich haben uns mit unserer verbogenen Nadel jetzt auch eingereiht, hehe.
Da wir am Abend wieder kein schönes Wetter hatten, durften wir wieder im „Haus“ bleiben. Also sind Gabor, Luise, unser Nesthäkchen und unsere Autistin wieder hoch um Klavier zu spielen. Also mit mir. Das war wirklich cool, da ich aus meinem früheren Kinderklavierheft das Stück „Indianer Pony Dance“ gefunden habe und vor allem unserem Nesthäkchen hat das so enorm gefallen. Er saß dran und hat geklatscht und getanzt, hehe. Das war echt cool!!!
Ach und ich war Lynsey und Debbie im Day-Service Raum besuchen. Ich dachte mir erst so: „Huch, warum sind hier denn so wenige Leute?“ als ich bemerkt habe, dass auf dem Sofa unsere kleine süße Künstlerin saß, mit der Nelly gestern gearbeitet hat und daneben lag ein blauer Pulli mit einer grauen Decke darüber. Den blauen Pulli kenne ich nur zu gut und mir ist ein ganz langes: „AWWWWWW!!!“ entfahren, als Lynsey meinte, das Bob ein Nickerchen macht, da er die ganze Woche schon so müde sei. Und auf dem Boden daneben war eine einzige rote Decke über einem Day-Student, der auf einem Sitz Sack lag. Dieser Day-Student läuft IMMER NUR auf den ZEHENSPITZEN! Und er macht immer ganz witzige Geräusche. Er hat auch da einfach mal nur gelacht und die Decke zurück geschlagen und „Ah. Ah. Ah. Ah.“ gerufen. Das war so süß!
Samstag
Der Morgen begann wieder in der Bibliothek. Ich bin zusammen mit meinem Resident Klavier spielen gegangen. Da Luise spazieren war, Gabor da war und unser Autist zu Hause ist, hatte ich ENDLICH mal wieder einen Samstag für mich und meinen Resident. Also habe ich ein bisschen Klavier geübt, während sie rum lief, sich meine Hefte angesehen hat, mich massiert hat, mir Küsse gegeben hat und immer mal wieder dazu gesungen und getanzt. Irgendwann kam dann auch Luise hoch und wir saßen noch für 15 Minuten dort um dann nach einer schönen Musikstunde den Schlussstrich zu ziehen und wieder zurück ins Haus zu gehen.
Dort haben wir dann gekocht. Es gab, WIEDER MAL, Ratatouille. Aber ein eigens kreiertes. Mit Pilzen, hehe. Es gibt nichts Besseres als lecker gewürzte angedünstete Pilze! SOOOOO SUPER!
Das Essen war dann auch echt nicht schlecht, obwohl es mega deprimierend ist zu kochen um dann wieder festzustellen, dass es umsonst ist, da die eine keinen Reis und keine Nudeln isst, die andere isst kein Gemüse etc. Dann muss man noch Kartoffelspalten und Chicken Nuggets in den Ofen schieben und letztendlich stellt man dann auch noch zur Krönung fest, dass die eigene Hausleiterin nicht mal das Selbstgemachte isst. Nie!
Ernsthaft, ich habe da mal drauf geachtet. Sie hat heute Reis und Chicken Nuggets gegessen. Trocken. Vielleicht mit etwas Chili-Soße aber mehr nicht. Unser Ratatouille wurde nicht mal eines Blickes gewürdigt. Und das ist immer so. Entweder sie isst überhaupt nichts oder einfach nur das, was vorher schon so war und nicht unser „Mix“ ist. Um ehrlich zu sein, es tut mir Leid, aber das nehme ich persönlich.
Tja, danach habe ich mich um die Wäsche gekümmert und mein Stickbild vollendet. Zur Wäsche, ich habe heute eigentlich echt fast alles alleine gemacht. Gabor war einmal kurz dabei und Irene hat den „Anfang“ gemacht, aber sonst war das alles ich. Und da unsere Lügen-Waschmaschinen mich gezwungen haben für 10 Minuten auf die versprochene „letzte Minute“ zu warten, habe ich auch dementsprechend viel Zeit in der Laundry verbracht. Und am Ende waren unsere Handtücher verbrannt. Denn es reicht ja nicht Waschmaschinen zu haben, die mitten im Hauptwaschgang sind und dir fett ins Gesicht lügen indem sie behaupten sie wären in einer Minute fertig, NEIN, man muss dazu natürlich noch Trockner haben, die alle paar Minuten anzeigen man müsse irgendwas austauschen oder die Türe checken, und dann die Wäsche verbrennen obwohl sie eigentlich einen Alarm dafür haben. Und dann ist die Wäsche immer noch klamm!
Die gab es bestimmt zusammen im Angebot: „Lügende Waschmaschine mit altersschwachem Trockner für nur 99 Penny“!!! Jei… das macht Spaß…
Na ja, wir hatten dann relativ zeitig aus und ich habe schön geduscht, festgestellt, dass ich unfähig bin einem Teddy alleine Arme und Beine anzunähen, und dann bin ich hoch zu Luise um endlich mal zu erfahren, was „Iron Man“ ist. 25 Minuten vor Schluss haben wir dann aber aufgehört, da wir beide Kopfweh hatten. Vor allem Luise. Tja, dann bin ich eben wieder ins Bett und habe meinen Blog geschrieben… Hallo!
Sonntag
Tja, also, ich war heute in Stirling, da ich noch ein paar Vorbereitungen treffen wollte bevor es nach London geht. Leider hat alles, was ich wollte nicht geklappt und dann kam auch noch der Höhepunkt mit einem Hammerschlag.
Um meine restliche Zeit zu vertreiben war ich bei HMV und habe ein paar DVDs angesehen. Als ich dann zwei gefunden habe, wollte ich sie bezahlen und habe festgestellt, dass mein Geldbeutel nicht mehr in der Tasche ist. Einem Herzinfarkt nahe bin ich den Weg den ich gekommen bin wieder zurück gelaufen und habe nach diesem Ding gesucht. Da ist nämlich ALLES drin!
Natürlich habe ich ihn nicht gefunden. Mit klopfendem Herzen habe ich dann einen Typ am Informationsschalter angesprochen, der mir dann netterweise geholfen hat und ich meinen Geldbeutel wieder zurück hatte. Tja, wieder ein Punkt mehr auf der Liste „Schlimme Dinge, dir mir in meinem Leben passiert sind“. Boah… NIE WIEDER!!!
Danach bin ich auch immer mit der Hand in der Jackentasche rumgelaufen, um zu sehen, dass er auch ja immer noch da ist. Hehe, war schon nicht so schön.
Dafür hatte ich dann um 2 Uhr ein leckeres Frühstück. Honey Nuts mit Milch und Pink-Lady Apfelsaft. Hmmmm… jammi!
Tja, jetzt sitze ich im Co-Worker-Raum. Da ich hier nicht so lange bleiben möchte, werde ich meine Sachen erledigen und dann gehe ich entweder zu Textiles oder spaziere ein bisschen herum. Wir haben nämlich relativ schönes Wetter. Es ist zwar windig und trüb, aber doch ganz schön warm. Man kann mit Pulli herumlaufen.
Ich wünsche euch eine schöne Woche! Bis zum nächsten Mal!

PS: Zum Titel, Zsolt hat uns allen den Bäckereischlüssen weggenommen, da zu viele Eier gefehlt haben etc. Das ist echt tragisch, da es nicht mal unser Fehler war. Nelly und ich haben lediglich unseren Schlüssel an alle ausgeliehen. Das hätten wir nicht machen sollen. Jetzt sitzen wir da, ohne richtiges Internet und ohne Telefon. Ist vielleicht aber auch besser so. Das Ganze ist einfach echt ausgeartet! Er hatte 60 Eier und später waren einfach mal nur noch 6 Eier übrig! Nett, oder? Da verstehe ich ihn total gut!

5.5.13 16:31
 


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